Seit Oktober 2009 führen wir einmal im Monat eine Gebetsandacht für geistliche Berufe durch.
Das Gebet um geistliche Berufe hat eine lange Tradition. Die Keimzelle ist das 1926 in Freiburg gegründete Frauenhilfswerk für Priesterberufe. Prinzessin Maria Immaculata, Herzogin zu Sachsen, versammelte eine Gruppe gleichgesinnter Frauen um sich. Sie alle teilten die Sorge um eine zunehmende Entchristlichung der Gesellschaft und einen Rückgang der geistlichen Berufe. Mit der Gründung des Hilfswerks wollten sie dieser Tendenz entgegenwirken.
In der Berliner St. Hedwigs-Kathedrale hat Dompropst Sel. Bernhard Lichtenberg 1936 auf Anregung von P. Paschalis Schmid SDS erstmalig den Gebetstag um geistliche Berufungen gefeiert.
Papst Paul VI. schließlich führte den „Weltgebetstag für geistliche Berufe" 1964 ein. Anlässlich dieses Gebetstages richtet sich der Papst jährlich mit einer eigenen Botschaft an die Gläubigen.
Die „Kraft des Gebetes" kann Mauern überwinden. Das zeigte sich, als vor 20 Jahren in Deutschland die Mauer fiel. In dieser Hoffnung möchten wir uns auch in Schwedt an dieser Tradition beteiligen.
Jeweils am ersten Freitag im Monat um 19 Uhr (Ausnahmen werden im monatlichen Pfarrbrief vermerkt) möchten wir um dieses Anliegen im Rahmen einer Taizé-Andacht auch in unserer Kirche in Schwedt beten.
Wer einmal in Taizé gewesen ist weiß: nichts führt in innigere Gemeinschaft mit Gott als ein meditatives gemeinsames Gebet mit nicht endenden Gesängen, die in der Stille des Herzens weiterklingen, wenn wir wieder allein sind.
Interessenten für dieses Anliegen, aber auch am Singen von
Taize-Liedern, sind gern willkommen.
Weitere Informationen.
Zentrum für Berufungspastoral der Deutschen Bischofskonferenz
Taize-Brüderschaft

